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Felsen

Wird ein Bau geplant, so sollte das finanzielle Risiko möglichst überschaubar sein. Andernfalls können die Finanzierungskosten ausufern, oder der Bau muss abgebrochen werden, was mit einem fianziellen Totalverlust der investierten Arbeit gleichzusetzen ist. Deshalb sollte bereits VOR dem Grundstückskauf mit geringem finanziellen Aufwand kontrolliert werden, ob der Baugrund für das Vorhaben geeignet ist.

Je nach Landesgesetzen gehen Altlasten und deren Räumungskosten zu Lasten des Eigentümers. Auch bestehende Fundamente können einen Bau verzögern, und deren Beseitigung hohe Kosten verursachen, wenn das nicht eingeplant wurde.

Ist von Vornherein bekannt, dass Hindernisse vorhanden sind kann der Bau zeitlich entsprechend geplant werden und die geplanten Maschinen bereits für die Räumung vorbereitet werden. Die finanzielle Situation ist dann von vorherein bekannt und planbar.

Wir können Anomalien (Leitwertunterschiede/Dichteunterschiede) im Boden in bis zu 8m Tiefe erkennen, und Ihnen so wichtige Informationen über das Grundstück liefern. Für Geologen sind die Informationen hilfreich, um Schurfe und Sondierungen planen zu können. So können potentielle Kosten und Verzögerungen bereits vor Planungsbeginn aufgedeckt und sauber eingeplant werden.

Wird beim Räumen eines Felsen nicht sach und fachgerecht gemeisselt, gefräst oder gesprengt kann das Gebäude später einseitig absinken. Dann enstehen sowohl beim Bau als auch bei der Schadenssanierung hohe Kosten und ein Imageschaden des Bauunternehmens. Beides kann mit planbarem finanziellen Aufwand vermieden werden.

Das vorliegende Bild zeigt ein Radargramm. Die Messung wurde links gestartet und endet am rechten Bildschirmrand, wobei ganz oben die Bodenoberfläche gescannt wurde, und unten im Bild radarreflexe von tief liegende Schichten dargestellt sind. Hell/Dunklübergänge zeigen, dass sich die Dichte im Boden ändert. Das läßt auf Felsen, Rohre und viels mehr schliessen.

Die senkrechte Markierung deutet auf eine Stelle, die in einer Tiefe von knapp einem Meter einen Dichteunterschied zeigt. Durch Bohrsondierung wurde die Dichteebene als harte Schicht, möglicherweise Fels, verifiziert. Nachdem sich das Grundstück nicht im Besitz des Auftraggebers befindet, wurde eine quasi zerstörungsfreie Bohrsondierung mit kleinem Durchmesser gewählt.

In einer geologischen Untersuchung könnte diese Stelle speziell beprobt werden, falls interesse besteht. Im konkreten Fall wäre das Ausmass des vermuteten Felsen so klein, dass einem Bauvorhaben nichts im Wege steht.